Balu, ein Rauhhaardackelwelpe, kam Anfang 1995 zu uns. Er imitierte sehr schnell das Spielverhalten unseres bereits 10-jährigen Dackels Schnuckel, der den ganzen Tag mit seinem Tennisball beschäftigt war. Mit ca. 8 Jahren brachte ich Balu als Notfall zu einer Tierärztin, da er plötzlich starken blutigen Durchfall hatte. Die Tierärztin vermutete, dass er vergiftet worden war. Nach diesem Vorfall litt Balu unter einer schweren Herzerkrankung und wurde dementsprechend medikamentös eingestellt.

Mit knapp 10 Jahren wurde nach einer Lahmheit hinten rechts bei Balu ein Kreuzbandriss diagnostiziert, der aber aufgrund seiner Herzerkrankung nicht operativ versorgt werden konnte. Infolgedessen stellte sich nach einiger Zeit auch hinten links ein Kreuzbandriss ein. Der Hund zeigte wechselnde Lahmheiten, teilweise auch an den Vorderbeinen, röntgenologisch zeigten sich an allen Extremitäten hochgradige arthrotische Veränderungen.. Schulmedizinisch galt er als austherapiert und erhielt nun hochdosiert Schmerzmittel. Balu´s Zustand verschlimmerte sich zusehends, so dass eine Einschläferung erwogen wurde. Da er aber gerade mal 11 Jahre alt war, nach wie vor Lebensenergie hatte und am liebsten jedes Bällchen aufgesammelt hätte, beschloss ich, eine homöopathische Therapie zu versuchen. Neben seinem Schmerzmittel erhielt er ein auf ihn zugeschnittenes Homöopathikum. Zusätzlich wurde ihm täglich eine Tablette eines Arthrosemittels eingeben, welches aus mehreren Tonarten besteht. Balu lief nach ein paar Tagen wesentlich besser, lahmte aber trotzdem ab und zu. Nach einer weiteren Woche wurde das Homöopathikum abgesetzt und eine „Zytoplasmatische Therapie“ (siehe Fallbericht von Meerschweinchen „Jol“) eingeleitet. Balu wurden 2x wöchentlich über 3 Wochen Biofaktoren aus gesunden Organen und Geweben injiziert. Durch diese Behandlung lief er über ein halbes Jahr beschwerdefrei. Sogar die Schmerzmittel konnten zuerst reduziert und dann abgesetzt werden. Es stellte sich heraus, dass diese Therapieform nach einem halben Jahr wiederholt werden musste, da Balu fast genau 6 Monate nach Beendigung der Injektionen wieder auf allen vier Beinen lahmte. Abschließend ist zu bemerken, dass wir bis zu Balu’s Einschläferung mit fast 14 Jahren halbjährlich diese Therapie wiederholten und er immer wieder beschwerdefrei, ohne Schmerzmittel, die nächsten 6 Monate lief. Einschläferungsgrund war übrigens nicht seine hochgradige Arthrose, sondern seine schwere Herzerkrankung.